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  • Traumatherapie I: Trauma lösen und entspannen!

    Traumatherapie I: Trauma lösen und entspannen!

    Ein Trauma kann Dein Leben komplett verändern. Sicherheiten verlieren sich im Nirgendwo. Ruhe und Gelassenheit gehen in einen unergründbaren Warnzustand über. Du hast keine Kontrolle mehr! Traumatherapie hilft sowohl akut als auch längerfristig wieder in den Normalzustand zu kommen.

    Auslöser

    Typische Auslöser für ein Trauma sind das Erleben von körperlicher und seelischer Gewalt, zum Beispiel in Form von gewalttätigen Angriffen. Dafür ist die Traumatherapie entstanden. Im engeren Kreis gehört auch die sexualisierte Gewalt in Form von Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch dazu. Die Einschränkung der persönlichen Freiheit durch Entführung, Geiselnahme oder Gefangenschaft (insb. politisch und im Krieg) bis zu Folter und Konzentrationslager sind wie Katastrophen (natürliche oder durch Menschen verursachte) weitere Ursachen. Aber auch normale Unfälle oder die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit können zu einem Auslöser werden.

    Traumatherapie I: Trauma lösen und entspannen! 1

    Die Psychotraumatologie ist die Lehre der Folgen eines Traumas. Trauma stammt aus gem griechischen τραύμα/trawma und bedeutet Verletzung, Wunde. Die Folgen sind eine Kombination von körperlichen, neurologischen und psychischen Veränderungen. Traumatische Ereignisse haben auf das Erleben und Verhalten von Individuen und sozialen Systemen unterschiedlich starken Einfluss. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme ist nicht die Intensität sondern das individuelle Erleben ausschlaggebend.

    Besonders anfällig sind Kinder und Jugendliche für traumatische Erfahrungen. Sie sind stärker abhängig und verfügen über weniger Ressourcen. Die Übererregung oder kollabierte Mobilität erschreckt das unerfahrene Selbst. Dabei handelt es sich um eine natürliche Überlebensreaktion. Sie wird in einer traumatischen Situation als funktionelle Lösung eingesetzt[1]„Sitting on the edge of an abyss together. A methodology for working with hypo-arousal as part of trauma therapy“(Merete Holm Brantbjerg)Body, Movement and Dance in Psychotherapy 21 Jan … Continue reading.

    Häufigkeit

    Nicht jeder entwickelt nach einem Trauma eine Störung. Ungefähr jeder fünfte bleibt traumatisiert. Das nennt man dann fachlich korrekt eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Die Prävalenz ist in der Epidemiologie und medizinischen Statistik eine Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit. Sie ist ursachenspezifisch etwa wie folgt[2]„S3 – LEITLINIE Posttraumatische Belastungsstörung ICD-10: F43.1″GUIDO FLATTEN, URSULA GAST, ARNE HOFMANN, CHRISTINE KNAEVELSRUD, ASTRID LAMPE, PETER LIEBERMANN, ANDREAS MAERCKER, … Continue reading:

    • 50 % Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfer/Vergewaltigung
    • 25 % Gewaltverbrechen
    • 10 % Verkehrsunfallopfer
    • 10 % Schwere Organerkrankungen (Herzinfarkt, Malignome)

    Die Intensität eines Ereignisses ist nicht ausschliesslich maßgebend. Gemäß dem diagnostischen und statistischen Handbuch psychischer Störungen (DSM-IV) liegt ein Trauma erst dann vor, wenn eine Person mit tatsächlichem oder drohendem Tod konfrontiert wurde, ernsthaft verletzt wurde, oder die eigene oder fremde körperliche Unversehrtheit bedroht wurde, und sie in Folge intensive Furcht, Hilflosigkeit und Entsetzen verspürt.

    Einteilung nach International Classification of Desease (ICD-11)

    6B4Z Störungen, die spezifisch Stress-assoziiert sind, nicht näher bezeichnet

    6B4Z Störungen, die spezifisch Stress-assoziiert sind, nicht näher bezeichnet
    6B43 Anpassungsstörung

    QE51.0 Belastung in Beziehung mit Ehepartner oder Partner

    QF21 Schwierigkeiten oder Bedarf an Unterstützung bei allgemeinen Lebensaufgaben oder Lebensführung

    6D10.Z Persönlichkeitsstörung, Schwere nicht näher bezeichnet

    6B40 Posttraumatische Belastungsstörung
    6B41 Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

    Die Intensität erhöht nur die Wahrscheinlichkeit eines Traumaerlebnisses[3]„Results of hierachical regression analysis with trauma index and temperamental traitsas a predictor of PTSD“(Andrzej Eliasz, Andrzej Eliasz, Sarah E. Hampson, Boele de Raad)Advances in … Continue reading. Kollegen vom Upledger Institut haben das bei Ihrem Einsatz in Bosnien bestätigt. Der aktuelle Ansatz stellt deshalb auch die Verarbeitungsmöglichkeit mehr in den Vordergrund. So können auch scheinbar belanglose Ereignisse zu einem Trauma führen.

    Traumatherapie I: Trauma lösen und entspannen! 2

    Viele Patienten mit einem Trauma werden nicht erkannt. Es besteht immer noch die falsche Annahme, ein Trauma muss objektiv als Solches eingestuft werden können.

    Bei den Traumata werden einmalige (zum Beispiel Unfall) als Typ I bezeichnet und wiederholende (zum Beispiel Misshandlungen) als Typ II.

    Wirkungen

    Akute Symptome sind Erinnerungslücken, Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Symptome sind individuell unterschiedlich. Eines eint sie: Das körperliche Erleben wird abgespalten.
    So entstehen somatoforme Störungen. Es kann ein Gefühl der Taubheit, körperliche Beschwerden bis zur Nichtexistenz eintreten. Dies betrifft Körperteile, Körperregionen oder den gesamten Körper. Viele haben dabei das Gefühl, nicht sie selbst zu sein (Depersonalisation). Oder sie sind der Welt entrückt/fern (Derealisation).

    TraumatiefeDenk-, Handlungs- und VerhaltensabläufeGefühl
    Panikzerfallen in weitgehend unkontrollierte Einzelerscheinungennicht angebunden, nicht orientiert und kann einfach nicht
    Gefahrnur mäßige Präsenzdefensiv, nur mäßig angebunden, man kann ohne Lust
    Sicherheitvolle Präsenzaktiv, angebunden und man kann mit Freude
    Dies ist eine Vereinfachung der komplexen Mechanismen bei einem Trauma

    Langfristig bekommen Viele Depressionen, eine Angststörung oder Suchterkrankung. Dies kann zu starken Dissoziationen (dissoziative Störungen) führen. Dissoziationen sind das Auseinanderfallen von psychischen Funktionen, die normalerweise zusammenhängen. Es können Schmerzsyndrome auftreten. Und letztendlich kann sich auch die gesamte Persönlichkeit verändern.

    Dissoziative Störungen
    • 6B61.0 Dissoziative Amnesie mit dissoziativer Fugue
    • 6B61.Z Dissoziative Amnesie, nicht näher bezeichnet
    • 6B62 Trance-StörungDissoziative Trance
    • 6B64 Dissoziative Identitätsstörung
    • 6B65 Partielle dissoziative Identitätsstörung
    • 6E65 Sekundäres dissoziatives Syndrom
    • 9C83.67 Dissoziative vertikale Divergenz
    • 6B61.1 Dissoziative Amnesie ohne dissoziative Fugue
    • 6B60.Z Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen
    • 6B6Y Sonstige näher bezeichnete Dissoziative Störungen
    • 6B6Z Dissoziative Störungen, nicht näher bezeichnet
    • 6B60.0 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Sehstörung
    • 6B60.1 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Hörstörung
    • 6B60.5 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Sprechstörung
    • 6B60.7 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Gangstörung
    • 6B60.80 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Chorea
    • 6B60.81 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Myoklonus
    • 6B60.82 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Tremor
    • 6B60.83 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Dystonie
    • 6B60.84 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Gesichtsspasmus
    • 6B60.8Z Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Bewegungsstörung, nicht näher bezeichnet
    • QE84 Akute BelastungsreaktionKurze dissoziative Störung bei reaktivem Ausnahmezustand
    • 6B60.9 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Kognitive Symptome
    • 6B60.85 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Parkinson-Syndrom
    • 6B60.3 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: sonstige sensorische Störung
    • 6B60.4 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: nichtepileptischer Anfall
    • 6B60.2 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Schwindel oder Benommenheitsgefühl
    • 6B60.6 Dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Parese oder Muskelschwäche
    • 6B60.8Y Sonstige näher bezeichnete dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Bewegungsstörung
    Bekannte Schmerzstörungen
    • 8E43.Z Schmerzstörungen, nicht näher bezeichnetSchmerzstörungen*
    • 8E43.Y Sonstige näher bezeichnete Schmerzstörungen
    • MG30.03 Chronische primäre Kopfschmerzen oder orofaziale SchmerzenChronische primäre temporomandibuläre Schmerzstörungen
    • NA23.4Y Sonstige näher bezeichnete Verstauchung oder Zerrung der Halswirbelsäule Akutes Schleudertrauma in Zusammenhang mit Schmerzstörungen
    Formen der Persönlichkeitsstörungen
    • 6D10.Z Persönlichkeitsstörung, Schwere nicht näher bezeichnet
    • 6A22 Schizotype Störung Schizotype Persönlichkeitsstörung
    • 6A62 Zyklothyme Störung Zykloide Persönlichkeitsstörung
    • 6A72 Dysthyme Störung Depressive Persönlichkeitsstörung
    • 6B64 Dissoziative Identitätsstörung Multiple Persönlichkeitsstörung
    • 6D10.0 Leichtgradige Persönlichkeitsstörung
    • 6D10.1 Mittelgradige Persönlichkeitsstörung
    • 6D10.2 Schwergradige Persönlichkeitsstörung
    • 6E68 Sekundäre Persönlichkeitsänderung Organische Persönlichkeitsstörung
    • 6D11.1 Distanziertheit bei Persönlichkeitsstörung oder -problematik
    • 6D11.2 Dissozialität bei Persönlichkeitsstörung oder -problematik
    • 6D11.3 Enthemmung bei Persönlichkeitsstörung oder -problematik
    • 6D11.4 Anankasmus bei Persönlichkeitsstörung oder -problematik
    • 6D11.0 Negative Affektivität bei Persönlichkeitsstörung oder -problematik

    In Folge kann es auch zu Essstörungen oder Substanzabhängigkeit kommen. Gemütserregung oder Gefühlswallung können sich stark verändern. Diese Störungen der Affekte können weitreichende Folgen haben.

    Weitere Störungen
    • C20.Z Körperstressstörung, nicht näher bezeichnet
    • EC90.4 Psychogener Pruritus
    • 6B8YSonstige näher bezeichnete Fütter- oder Essstörungen
    • 6B8ZFütter- oder Essstörungen, nicht näher bezeichnet
    • 6C4G.6 Psychotische Störung durch unbekannte oder nicht näher bezeichnete psychoaktive Substanzen
    • 6C4Z Störungen durch Substanzgebrauch, nicht näher bezeichnet
    • 8A63.Y Krampfanfall durch sonstige näher bezeichnete akute Ursache
    • MB24.6Z Affektstörung, nicht näher bezeichnet
    • VV04 Emotionale Funktionen
    • 6C90.0Z Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten und chronischer Reizbarkeit oder Wut, nicht näher bezeichnet Disruptive Affektregulationsstörung
    • 6D10.Z Persönlichkeitsstörung, Schwere nicht näher bezeichnet Wechselhafter Affekt
    • MB24.60 Eingeschränkter Affekt
    • MB24.61 Stumpfer Affekt
    • MB24.62 Flacher Affekt
    • MB24.63 Labiler Affekt
    • MB24.64 Unangemessener Affekt
    • MB24.8 Gesteigerter Affekt
    • MB28.A Negative Affektivität
    • MD11.3 Atem anhaltenRespiratorische Affektkrämpfe
    • 6E62 Sekundäres affektives Syndrom

    Einige Traumapatienten entwickeln Suizidgedanken. Zwei Grundtendenzen sind in jedem Fall zu sehen: Die Verbindungsabnahme und der Aktivierung der Erregung

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    Soziale Verbundenheit nimmt ab
    Anstieg an Spannung

    Zu den seelischen Problemen erhöht sich das Risiko für körperliche Erkrankungen. Wird eine posttraumatische Belastung chronisch, kommt es zu einer Stressaktivierung (Trauma assoziiert). Insbesondere ist dies für Herz-Kreislauferkrankungen und immunologische Erkrankungen belegt.

    Chronisch

    Chronos (griechisch Χρόνος Zeit) ist in der griechischen Mythologie die Personifizierung der Zeit. Chronische Krankheiten haben keinen klar bestimmbaren Ausgangspunkt, sondern entwickeln sich langsam und schleichend.

    Die Physiologie der Veränderung

    Die grundlegende Veränderung ist sehr tief in unserem Nervensystem platziert. Dort geht es um Zentren und Steuerungen, die weit ab der bewussten Kontrolle liegen. Die Bewegung (Motorik) können wir veranlassen, doch nur bedingt steuern. Der Einfluss auf die Bewegungsprogramme wie Gehen, Stehen und andere Alltags- und Gebrauchsbewegungen geht nur über Übung und Training. Im sensiblen Bereich haben wir nur noch einen sehr geringen Einfluss. Im vegetativen Nervensystems haben die meisten Menschen überhaupt keinen Einfluss mehr. Diese tief liegenden Automatiken sind gut geschützt vor unserem Einfluss. Und das ist im Prinzip auch gut so. Doch was tun, wenn es dort durch ein Trauma zu einer Störung kommt?

    Therapie

    Um diesen fehlenden Zugang in das somatische Erleben wiederzufinden, brauchen wir Hilfe. So, wie man bei einem Beinbruch eine Krücke braucht. Es ist eigentlich ganz einfach. In der modernen Medizin gibt es dafür folgende Empfehlung für eine Trauma adaptierte Therapie:

    Akut

    Bei Vorliegen einer Psychose (Halluzinationen, Wahn, Realitätsverlust oder Ich-Störungen) oder der Selbstgefährdung (akute Suicidalität) wird die stationäre Aufnahme in einer Psychiatrie empfohlen. Besteht eine solche Gefahr nicht, ist die ambulante Therapie oder eine Tagesklinik geeigneter.

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    Stabilisation & Information

    Stabilisation

    Basis der Therapie ist eine tragfähige therapeutische Beziehung zu einer (Traumatherapie-)erfahrenen Therapeutin oder Therapeuten. Wichtig ist als Erstes eine sichere Umgebung. Dabei sollte eine Selbst- und Fremdgefährdung vermieden werden. Mögliche Ressourcen beim Betroffenen (intrapersonell) als auch im sozialen Umfeld (interpersonell) werden aktiviert. Es werden Techniken zur Kontrolle negativer Gedanken und Emotionen vermittelt (intrusive Phänomene) und ggf. Distanzierungstechniken vermittelt.

    Information

    Die Vermittlung von grundlegenden (basalen) Informationen über traumatypische Symptome und Verläufe erfolgt durch geeignete Lehr-Lernverfahren (Psychoedukation). Dazu gehört auch die Aufklärung über die von Affektregulation sowie das Selbst- und Beziehungsmanagement (soziale Kompetenzen).

    Bei traumatisierten Kindern muss der Ansatz auf die Familie erweitert werden. Die emotionale Reaktion der Eltern und auch der Angehörigen erweist sich im Verlauf der Traumatherapie als Schlüsselindikator bei Kindern mit einer Traumaerfahrung und bleibenden Folgen[4]„Examining the reciprocal relationships between parent functioning and child posttraumatic stress throughout trauma therapy“(Julie S. Cinamon, Veerpal Bambrah, Robert T. Muller, Karina P. … Continue reading.

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    Klassische Verfahren
    Ergänzende Techniken
    Integrative Methoden

    Klassische Verfahren

    Es gibt eine Reihe von Therapieverfahren, die in der Traumabearbeitung klassisch eingesetzt werden. In der Basis geht es um die Auseinandersetzung und Konfrontation mit dem Traumaereignis. Einige Therapie legen den Fokus auf die Schonung, andere mehr auf die Konfrontation. Es gibt Ansätze das Gehirn bewusst zu manipulieren oder das Erlebnis neu zu überschreiben/ergänzen. Ein weiterer Fokus ist die Reduzierung der Auswirkung im Alltag.

    Alle klassische Therapien in der Übersicht

    Kognitive Verhaltenstherapie: Dosierte Konfrontation mit dem Trauma und bewusste Änderungen von Denk- und Verhaltensmustern.

    Kognitive Therapie (nach Ehlers und Clark): Ungünstige Gedanken und Verhaltensweisen werden gemeinsam identifiziert und besprochen, damit sie durch günstigere Gedanken und Verhaltensweisen ersetzt werden können.

    Langdauernde Konfrontation in sensu (nach Foa und Rothbaum): Wiederholte Erinnerung und Auseinandersetzung mit dem Trauma fördert eine Verarbeitung der Geschehnisse.

    Langdauernde Konfrontation in vivo: Das Trauma wird nachgestellt oder der Patient begibt sich in objektiv gefährliche Situationen.

    EMDR (nach Shapiro): Das „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ soll beide Gehirnhälften intensiv stimulieren. Dadurch werden blockierte oder nicht integrierte Erinnerungen an das Trauma „gelöst“ und verarbeitet.

    Somatic Experiencing nach Peter Levine: Anhaltende (körperliche) Reaktionen auf das Trauma werden aufgegriffen und zu einer Lösung geführt.

    Schonende Traumatherapie nach Martin Sack: Die Belastung der Patienten wird durch spezielle Techniken während der Konfrontation mit den traumatischen Erinnerungen möglichst gering gehalten.

    Psychodynamische Psychotherapie: Es werden die unbewussten Wirkungen des Traumas auf den Patienten herausgefunden und behandelt.

    Psychodynamische imaginative Traumatherapie (nach Reddemann): Es werden Vorstellungsbilder entwickelt, welche die traumatischen Symptome besser kontrollierbar machen und dadurch mehr psychische Stabilität geben.

    Imagery Rescripting nach Smucker: Durch beruhigende Vorstellungsbilder wird die Bewältigung der traumatischen Erfahrungen erleichtert. Die Traumbilder werden „neu geschrieben“.

    Narrative Konfrontation (narrative Expositionstherapie): Die getrennten Elemente des Traumas werden zu einer Geschichte zusammengefügt und in die eigene Lebensgeschichte integriert.

    Life Review-Technik bei älteren Patienten (nach Maercker und Zöllner): Die Bilanz aus den positiven und negativen Erinnerungen wird in Gegenüberstellung gebracht.

    Gestalttherapie: Die Wechselwirkung von Körper, Geist und Seele sowie der Kontakt in das soziale Umfeld werden in Zusammenhang gebracht.

    Ergänzungen

    Die Therapie wird häufig durch die Gabe von Medikamenten unterstützt. Die Regel weniger ist besser gilt heute als überholt. Die pharmakologische Wirkung wird individuell skaliert.

    Begleitend kann eine therapeutische Unterstützung zur Bewältigung des Alltags hilfreich sein, wie zum Beispiel eine Begleitung in schwierigen Situationen. Es kann auch eine Eingliederungshilfe nötig sein. Ebenso werden der Partner, Familienangehörige, Kollegen und Freunde durch Therapie unterstützt. Die Therapie sollte den kulturellen Hintergrund mit einbeziehen.

    Alle Ergänzungen im Überblick

    Familien- und Paartherapie: Wenn Partner und die nahen Angehörigen durch die Symptomatik stark belastet werden.

    Kultursensitive Therapie: Angepasst an den sozialen und kulturellen Hintergrund des Patienten.

    Supportive Therapie: Unterstützende therapeutische Begleitung

    Psychosoziale Intervention: Soziale Eingliederungshilfen (Einbeziehung von Angehörigen, Opferhilfsorganisationen, berufliche Rehabilitation, Opferentschädigungsgesetz,…)

    Psychopharmakotherapie: Der Einsatz von Medikamenten

    Adjuvante Verfahren: Ergänzende oder unterstützende Therapiemaßnahmen wie Körpertherapie (allgemein wie Sport), Ergotherapie und Kunsttherapie

    Trauma-Informed Guilt Reduction (TrIGR): Schuldgefühle, Schamgefühle und moralische Verletzung werden durch diese gezielte Therapie gemindert[5]„Trauma informed guilt reduction (TrIGR) therapy for guilt, shame, and moral injury resulting from trauma: Rationale, design, and methodology of a two-site randomized“(C Capone, SB … Continue reading

    Integrative Modelle

    Der therapeutische Prozess zur Unterstützung von Trauer, Neubewertung und sozialer Neuorientierung wird durch geeignete Maßnahmen begleitet. Ich arbeite mit folgenden Techniken:

    • Craniosacrale Therapie mit einer speziellen Tiefenentspannungsmethode: Ich spüre Störungen in den somatoemotionalen Feldern auf. Durch spezielle Verfahren und Techniken (verbal/non-verbal) leite ich die somatoemotionale Relaxation (SER) ein. Dieses Verfahren ist sehr sanft und bietet im Erleben eine sehr hohe Sicherheit. Wichtig: Trauma Arbeit muss auf die Bedürfnisse des Klienten abgestimmt sein[6]“Like a huge weight lifted off my shoulders: Exploring young peoples’ experiences of treatment in a pilot trial of trauma-focused cognitive behavioral therapy“(Oliver Eastwood ORCID Icon, … Continue reading.
    • Aufmerksamkeitsbasierte Interventionen: Sie umfassen Körperhaltung, Atem, Entspannung, Meditation und achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR). Allen gemein ist, dass sie komplex sind. Sie werden wirksam zur Verringerung traumabedingter Symptome eingesetzt. Yoga und Achtsamkeit haben eine vergleichbare Wirksamkeit wie Medikamente und Psychotherapie[7]„Mindfulness and Yoga for psychological trauma: systematic review and meta analysis“(Jennifer Taylor, Loyola McLean, Anthony Korner, Elizabeth Stratton, Nicholas Glozier)Journal of Trauma … Continue reading.
    • Trauma – sensitives Yoga (Trauma – Sensitive Yoga/TSY) hilft bei seelischen Verletzungen (Trauma) eine wohlwollende Beziehung zum Körper zu entwickeln[8]„Treating Complex Trauma Survivors: A Trauma – Sensitive Yoga (TSY) – Informed Psychotherapeutic Approach“(Isabelle Ong)Journal of Creativity in Mental Health 18.05.2020.
    • Storytelling – virtual reality greift auf uralte Erfahrungen. Gute Geschichten können uns mit deren kraftvollen Bildern sehr effektiv helfen[9]„New Trauma Therapy using storytelling, music, artificial intelligence (AI) and virtual reality (VR)“(Akira Olsen)DataDrivenInvestov 30.12.2018.

    Leitlinien

    Psychopharmakotherapie sowie eine klassische Verhaltenstherapie sind als alleinige Therapieverfahren nicht geeignet. Es sind immer auch Ergotherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Körper- und Bewegungstherapie, Physiotherapie in enem Behandlungszimmer zu berücksichtigen.

    Die Konfrontation mit der Erinnerung (Trauma) zur Verarbeitung und Neubewertung des Geschehenen muss im Kontext zur Stabilität des Betroffenen gesehen werden!

    Es besteht eine Kontraindikation zur Behandlung, wenn bestimmte Emotionen nicht erlebt werden können (mangelnde Affekttoleranz), das Ich-Gefühl gestört ist (schwere Dissoziationsneigung wie akute Psychosen), gegen sich selbst gerichtete Aggressionen vorliegen (unkontrolliert autoaggressives Verhalten) oder mangelnde Distanzierungsfähigkeit zum traumatischen Ereignis besteht. Das Gleiche gilt, wenn eine hohe psychosoziale und körperliche Belastung vorliegt. Ebenso ist bei akutem Substanzkonsum (Medikamente, Alkohol, Drogen) keine Therapie sinnvoll.

    References

    References
    1 „Sitting on the edge of an abyss together. A methodology for working with hypo-arousal as part of trauma therapy“(Merete Holm Brantbjerg)Body, Movement and Dance in Psychotherapy 21 Jan 2021
    2 „S3 – LEITLINIE Posttraumatische Belastungsstörung ICD-10: F43.1″GUIDO FLATTEN, URSULA GAST, ARNE HOFMANN, CHRISTINE KNAEVELSRUD, ASTRID LAMPE, PETER LIEBERMANN, ANDREAS MAERCKER, LUISE REDDEMANN, WOLFGANG WÖLLER)202TRAUMA&GEWALT 5.Jahrgang Heft3/2011
    3 „Results of hierachical regression analysis with trauma index and temperamental traitsas a predictor of PTSD“(Andrzej Eliasz, Andrzej Eliasz, Sarah E. Hampson, Boele de Raad)Advances in Personality Psychology S. 28 2005
    4 „Examining the reciprocal relationships between parent functioning and child posttraumatic stress throughout trauma therapy“(Julie S. Cinamon, Veerpal Bambrah, Robert T. Muller, Karina P. M. Zorzella, Sheila Konanur & Kristin Thornback)Journal of Family Trauma, Child Custody & Child Development 21.03.2021
    5 „Trauma informed guilt reduction (TrIGR) therapy for guilt, shame, and moral injury resulting from trauma: Rationale, design, and methodology of a two-site randomized“(C Capone, SB Norman, M Haller, B Davis, MT Shea)Contemporary Clinical Trials, 2020
    6 “Like a huge weight lifted off my shoulders: Exploring young peoples’ experiences of treatment in a pilot trial of trauma-focused cognitive behavioral therapy“(Oliver Eastwood ORCID Icon, Wilma Peters , Judith Cohen , Laura Murray , Simon Rice , Mario Alvarez-Jimenez et al)Psychotherapy research Received 01 Jun 2020, Accepted 11 Nov 2020, Published online: 06 Dec 2020
    7 „Mindfulness and Yoga for psychological trauma: systematic review and meta analysis“(Jennifer Taylor, Loyola McLean, Anthony Korner, Elizabeth Stratton, Nicholas Glozier)Journal of Trauma & Dissociation 26.05.2020
    8 „Treating Complex Trauma Survivors: A Trauma – Sensitive Yoga (TSY) – Informed Psychotherapeutic Approach“(Isabelle Ong)Journal of Creativity in Mental Health 18.05.2020
    9 „New Trauma Therapy using storytelling, music, artificial intelligence (AI) and virtual reality (VR)“(Akira Olsen)DataDrivenInvestov 30.12.2018
  • Traumatherapie II: Super wirksame Alternativen

    Traumatherapie II: Super wirksame Alternativen

    Die Traumatherapie-Alternativen: Komplementärmedizin und integrative Ansätze

    Die Popularität der Traumatherapie-Alternativen, also der komplementären und integrativen Gesundheitsansätze, hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen[1]„Introduction to the Special Issue: Complementary Medicine and Integrative Health Approaches to Trauma Therapy and Recovery“(Sandra Mattar, Paul A. Frewen)Psychological Trauma: Theory, … Continue reading.

    Traumatherapie II: Super wirksame Alternativen 6

    Alternativmedizin und Komplementärmedizin sind Ergänzungen zu den Diagnosetechniken und Behandlungsmethoden der Schulmedizin. Sie sind Erweiterungen zu der Medizin, wie sie im Medizinstudium oder an Fachschulen unterrichtet wird. Sie stehen prinzipiell nicht im Gegensatz, wie manche Schulmediziner behaupten. Daher auch der französische Begriff Komplementär (complémentaire) = ergänzend. Es sind verschiedene Verfahren wie Naturheilkunde, Körpertherapieverfahren, Entspannungsverfahren aber auch Yoga und die traditionelle chinesische Medizinen (TCM). Die Osteopathie als auch die Craniosacrale Therapie finden wir sowohl in der Schulmedizin als auch bei den alternativen Verfahren.

    Der Zuspruch zu diesen Techniken und Therapien wird immer größer[2]„Trends in the Use of Complementary Health Approaches Among Adults: United States, 2002–2012″(Tainya C. Clarke, Ph.D., M.P.H., Lindsey I. Black, M.P.H., Barbara J. Stussman, B.A., … Continue reading und sie sind sie in der Regel günstiger. Hinzu kommt, dass klassische Fachkräfte für psychische Gesundheit sehr lange Wartezeiten haben. Doch der zunehmende Zuspruch ist nicht nur damit zu begründen. Es sind die – mittlerweile auch wissenschaftlich erforschten – Wirkungen.

    Abschottung in der Schulmedizin

    Nun sind die Methoden durchaus wissenschaftlich begründet. Doch die Integration in das Gesundheitssystem stockt schon seit Jahren. Es scheint sich eine Mauer aufgebaut zu haben zwischen der Schulmedizin und den alternativen Verfahren. Und dies geschieht obwohl Patientinnen alternative Therapien mit ihren Ärzten besprechen wollen und sie tatsächlich anwenden[3]„Complementary and alternative medicine contacts by persons with mental disorders in 25 countries: Results from the World Mental Health Surveys(de Jonge, P., Wardenaar, K. J., Hoenders, H. R., … Continue reading. Viele Ärztinnen haben Skepsis oder sind einfach unwissend, sie kennen die aktuellen Studien nicht[4]„Disease prevention and health promotion: How integrative medicine fits“(Ali, A., & Katz, D. L.)American Journal of Preventive Medicine 2015, 49(5, Suppl 3), S230–S240. Dies führt zur Stigmatisierung: Komplementärmedizin und integrative Ansätze werden vom schulmedizinischen Fachpersonal negativ bewertet.

    medizinische Stigmatisierung

    Wenn eine Therapie von anderen durch gesellschaftlich oder gruppenspezifisch negativ bewertete Merkmale charakterisiert wird, wird sie dadurch diskriminiert.

    Nicht selten verschweigen Patientinnen gegenüber ihren Ärztinnen den Einsatz von Techniken der Komplementärmedizin oder integrativer Ansätze[5]„Perceptions about Complementary Therapies Relative to Conventional Therapies among Adults Who Use Both: Results from a National Survey“(David M. Eisenberg, MD, Ronald C. Kessler, PhD, … Continue reading[6]„Actors influencing the use of complementary and alternative medicine and whether patients inform their primary care physician(Patricia Thomson, Jenny Jones, Josie M. Evansa Stephen, L.Leslie) … Continue reading[7]„Nondisclosure of complementary and alternative medicine use to primary care physicians: Findings from the 2012 National Health Interview Survey.“(Jou, J., & Johnson, P. J.)Journal of … Continue reading[8]„Factors influencing the use of complementary and alternative medicine and whether patients inform their primary care physician.“(Thomson, P., Jones, J., Evans, J. M., & Leslie, S. … Continue reading. Patientinnen haben zum Teil regelrecht Angst vor einer Offenlegung.

    Definition II

    Komplementärmedizin und integrative Gesundheitsansätze sind eine Gruppe verschiedener medizinischer und gesundheitlicher Systeme, Praktiken und Produkte, die derzeit nicht als Teil der konventionellen Medizin angesehen werden. Im Englischen hat sich der Begriff Complementary Integrated Health, kurz CIH, etabliert.

    Die Patientin im Mittelpunkt

    Im neueren Verständnis steht die Patientin mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt. Das nennt man Patienten zentrierte Versorgungsmodelle. Dies ist ein weiterer Punkt für ergänzende Therapieverfahren. Denn es verändert sich allmählich die Art und Weise, wie Therapiepläne für Patientinnen entwickelt werden. Anfänglich standen dabei nur Therapien im Fokus, die im Studium unterrichtet wurden. Dies sollte zu einer „Patienten zentrierten Wissenschaftlichkeit“ führen.

    Mittlerweile hat sich der Blick jedoch deutlich geweitet. Es werden nicht nur rein evidenzbasierte Techniken unterstützt. Es geht heute mehr um die Frage, wie der individuelle Mensch mit seinem Trauma unterstützt werden kann.

    Evidenzbasierte Medizin

    „Auf empirische Belege gestützte Heilkunde“ (englisch: evidence-based medicine) soll die Wirksamkeit der medizinischen Therapie durch wissenschaftliche Belege sichern. Dabei werden verschiedene Wirksamkeitsgrade (Evidenzgrade) unterschieden.

    Neuere patientenzentrierte Ansätze betonen durchaus die Verwendung von präventiven und ganzheitlichen Wellnessmodellen, die über die Verwendung evidenzbasierter Behandlungen hinausgehen. Es gibt zu viele individuelle Einflussfaktoren, die bei einer Therapieplanung zu berücksichtigen sind[9]„Concepts and a model for the comparison of medical systems as cultural systems“(Arthur Kleinman)Social Science & Medicine. Part B: Medical Anthropology Volume 12, 1978, Pages 85-93. Zuerst sind hier ethnische, religiöse und kulturelle Faktoren zu nennen. Immer mehr werden die Patientinnen bei der Therapieplanung dazu gefragt[10]„Opening Statement by Stuart Bondurant for the Complementary and Alternative Medicine in the United States Report“(Stuart Bondurant, M.D.) Complementary and Alternative Medicine in the … Continue reading. Dich es gibt ja auch weitere Aspekte wie die Kosten, Zeitintensität und Verfügbarkeit[11]„Yoga in the Treatment of Trauma-Related Disorders“ Research-Based Perspectives on the Psychophysiology of Yoga Advances in Medical Diagnosis, Treatment, and Care, 2018, p. 218-240.

    Traumatherapie II: Super wirksame Alternativen 7
    MIND UND BODY MIT DEM HERZEN VERBINDEN

    Mind-Body-Heilansätze

    Seit Tausenden von Jahren werden Mind-Body-Heilansätze erfolgreich angewendet[12]„The integration of Complementary and Alternative Medicine (CAM) into the practice of psychology: A vision for the future.“(Barnett, J. E., & Shale, A. J.) Professional … Continue reading. Die Schulmedizin lehnte sie (noch) strikt ab. Angeblich fehlen Beweise für deren Wirksamkeit, obwohl Studien dies nachweisen. Aus der Nichtbeachtung wurde nicht selten Verachtung[13]„Use of complementary therapies by registered psychologists: An international study.“(Stapleton, P., Chatwin, H., Boucher, E., Crebbin, S., Scott, S., Smith, D., & Purkis, G.). … Continue reading. Und dies obwohl noch nicht mal alle schulmedizinischen Verfahren nachweislich wirken[14]„Cognitive behavioral therapy for the treatment of post-traumatic stress disorder: a review“(Nilamadhab Kar)Neuropsychiatr Dis Treat. 2011; 7: 167–181.

    Mind-Body-Verfahren

    Mind-Body-Medizin

    Es sind moderne Therapieansätze aus den USA, die auf uralten Verfahren basieren. Sie wirken auf Körper, Seele und Geist durch Achtsamkeit. Die Körperwahrnehmung, Ruhe und Bewegung in Alltagssituationen wird bewusst wahrgenommen und durch entsprechende Verfahren ergänzt. Hier steht vor allem der Aspekt der Selbstfürsorge im Mittelpunkt. Dabei werden die eigenen Ressourcen behutsam und achtsam eingesetzt. 

    Über den Umweg der klinischen Psychologie gab es jedoch einen Zustrom von Geist-Körper-Ansätzen. Bekannt sind diese aus der traditionellen chinesischen Medizin, der buddhistischen Psychologie und der Energiemedizin (u.a.):

    • Meditations- und Entspannungstechniken
    • Achtsamkeits-, Akzeptanz- und Bindungstherapie
    • Augenbasierte Desensibilisierung und Wiederaufbereitung von Bewegungen
    • Emotionale Therapie
    • Dialektische Verhaltenstherapie
    • Stressreduzierung auf Achtsamkeitsbasis
    • Progressive Entspannung
    • Biofeedback und Neurofeedback

    Die nachweislichen Wirkungen

    Da es viele Studien gibt, habe ich eine Metaanalyse zu Hilfe genommen[15]„Complementary and Alternative Medicine for Posttraumatic Stress Disorder Symptoms: A Systematic Review“(Helané Wahbeh, N.D., MCR., Angela Senders, N.D., Rachel Neuendorf, M.S., Julien … Continue reading.

    Metaanalyse

    Ist eine Zusammenfassung von Primärstudien. Die Daten werden strukturiert, und Informationen aller Daten werden in den Metadaten gebündelt. Daraus entsteht eine Gesamtaussage aller Studien. Sie enthält quantitative und statistische Aussagen. So werden vorliegende Forschungsarbeiten zusammengefasst und präsentiert.

    In dieser wurden dreiunddreißig Studien mit insgesamt 1329 Teilnehmern überprüft. Der wissenschaftliche Nachweis des Nutzens für eine posttraumatische Belastungsstörung war

    • stark
      • wiederholte transkranielle Magnetstimulation
    • gut
      • Akupunktur
      • Hypnotherapie
      • Meditation
      • Visualisierung
    • nicht eindeutig
      • Biofeedback
      • Entspannung
      • emotionale Freiheit und Gedankenfeldtherapien
      • Yoga
      • Naturprodukte

    Ähnliche Ergebnisse liefern andere Metaanalysen[16]„Efficacy of complementary and alternative medicine therapies for posttraumatic stress disorder.“(Strauss, J. L., Coeytaux, R., McDuffie, J., Nagi, A., & Williams, J.)Evidence-based … Continue reading. Im Gegensatz zu obiger Analyse sieht eine weitere Metaanalyse mit 1173 Gesamtteilnehmern vielversprechende Ansätze bei Meditation und Yoga[17]„Meditation and yoga for posttraumatic stress disorder: A meta-analytic review of randomized controlled trials.“(Gallegos, A. M., Crean, H. F., Pigeon, W. R., & Heffner, K. L.)A … Continue reading[18]„Yoga as a potential psychosocial tool: Results from a quasi experimental study on victims of flood affected state of Kerala“(Mathew)Advances in Integrative Medicine 21 January 2021.Und sie steht damit nicht alleine[19]„Yoga Therapy as an Innovative Treatment for Complex Trauma“(Randall Emmons, Ashley E., Chan, Dara V., Burker, Eileen J.)Journal of Applied Rehabilitation Counseling Vol 52 Issue 4 2022. Weitere Studien unterstützen ebenfalls den positiven Effekt von Yoga[20]„A Yoga Intervention for Posttraumatic Stress: A Preliminary Randomized Control Trial“(Farah Jindani, Nigel Turner, Sat Bir S. Khalsa)Evidence-Based Complementary and Alternative … Continue reading[21]„LIGHTNESS AND LIBERATION: HOW SURVIVORS OF INTERPERSONAL TRAUMA EXPERIENCE THE SELF FOLLOWING REGULAR YOGA PRACTICE“(Tessa L. Winslow)In School and Counselling Psychology University of … Continue reading[22]„A Pilot Study of a Randomized Controlled Trial of Yoga as an Intervention for PTSD Symptoms in Women“(Karen S. Mitchell Alexandra M. Dick Dawn M. DiMartino Brian N. Smith,…) Journal of … Continue reading[23]„Moderators of treatment efficacy in a randomized controlled trial of trauma-sensitive yoga as an adjunctive treatment for posttraumatic stress disorder.“(Nguyen-Feng, V. N., Hodgdon, H., … Continue reading]. Es wurden auch verschiedene Meditationen (Achtsamkeit, Mantra und Mitgefühlsmeditation) genauer unterschieden[24]„The Theoretical and Empirical Basis for Meditation as an Intervention for PTSD“(Ariel J. Lang, Jennifer L. Strauss, Jessica Bomyea, …)Behavior Modification June 5, 2012 Volume: 36 … Continue reading. Es werden aber nicht nur die Wirksamkeit sondern auch die Wirkweise untersucht, zum Beispiel das Sinken von Stresshormonen[25]„Reexamining the effect of emotional freedom techniques on stress biochemistry: A randomized controlled trial.“(Stapleton, P., Crighton, G., Sabot, D., & O’Neill, H. M.). … Continue reading.

    Und auch nicht so bekannte Verfahren, wie die Musiktherapie zeigen positive Ergebnisse[26]„Trauma-Informed Care in Music Therapy: Principles, Guidelines, and a Clinical Case Illustration“( Annie Heiderscheit, Kathleen M Murphy)Music Therapy Perspectives 21 July 2021, wenn die Therapeutin angemessen geschult ist. Das Verfahren der narrativen Expositionstherapie stammt aus Schwer- und Mehrfachtraumatisierung insb. organisierter Gewalt (Krieg)[27]„Investigating the Efficacy and Experiences With Narrative Exposure Therapy in Severe Mentally Ill Patients With Comorbid Post-traumatic Stress Disorder“(Maria Mauritz, Peter Goossens, … Continue reading.

    Es fehlen die Interessengruppen und -verbände, so gibt es wenig wirkliches Interesse und Mittel für Studien zur Komplementärmedizin und integrativer Ansätze. Erschwerend sind auch die konzeptionellen und methodischen Herausforderungen für gute Studien[28]„Conceptual and methodological issues in research on mindfulness and meditation“(Davidson, R. J., & Kaszniak, A. W.)American Psychologist 2015, 70(7), 581–592.

    Meine Therapie für Dich

    Echte Berührung entspannt tief
    Echte Berührung entspannt tief

    Du bekommst immer eine individuelle Unterstützung durch mich. Am Anfang beginnen wir immer mit einer ruhigen und ausführlichen Befundaufnahme. Im Prozess praktiziere immer mit besonderem Aspekt auf Deiner Sicherheit. Dazu gehört die Anwendung der non violent Communication nach M. Rosenberg, also die Anwendung der gewaltfreien Kommunikation.

    Advanced craniosacrale Therapie

    Die Craniosacral Therapie ist ein sanfter, praktischer Ansatz zur Bewertung und Verbesserung des Craniosacral-Systems. Das besteht aus den Membranen und der Zerebrospinalflüssigkeit. Es umgibt und schützt das Gehirn und das Rückenmark.

    Traumatherapie II: Super wirksame Alternativen 8
    Craniosacrale Therapie

    CST kommuniziert mit Zellen, Gewebe, Organe und den gesamten Organismus. Veränderungen, wie zum Beispiel Spannungserhöhungen, können beeinflusst werden. In der Folge werden Schmerzen gelindert und Störungen der Funktion behoben. Es werden die natürlichen und angeborenen Heilungsprozesse des Körpers angeregt. Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des ganzen Körpers wird gesteigert. Die Lebensqualität und Gesundheit werden gesteigert.

    Somatoemotionale Tiefenentspannung

    Der Somatoemotional Deep Release ist die Kommunikation mit den Zellen, Geweben, Organen und den gesamten Organismus mit der Frage nach Emotionen, Erinnerungen und Seelenerfahrungen, welche die natürliche Entfaltung des Individuums behindern.

    Traumatherapie II: Super wirksame Alternativen 9
    Somatoemotional deep release

    Viele körperliche Symptome können nicht vollständig gelöst und geheilt wurden, bis auch eine Emotionen, Erinnerungen und Seelenerfahrungen gelöst sind. Geeignet ist die Technik bei chronischen Erkrankungen und subklinischen Mustern. Das können schwache Immunität, Energiemangel, mangelndes Selbstvertrauen, Depressionen oder Angstzustände sein.

    Es besteht eine Verbindung zwischen physischem Gewebe und emotionalen und mentalen Aspekten. Diese können durch entsprechende Techniken der Kommunikation und Körperarbeit erreicht werden. Diese vereinen physikalische Therapie oder Psychotherapie. So können alle Aspekte der menschlichen Natur (physisch, mental, emotional und spirituell) erreicht werden. Kernmerkmal ist die Absichtslosigkeit, Hier- und Jetztsein, Sanftheit und Kreativität. Es fördert Heilungsprozesse bei Krankheit, hilft Probleme zu lösen und unterstützt das persönlichen Wachstum. Ziel ist das Erreichen eines erfüllten Lebens mit gesunder Körperaktivität, Körperhaltung und Bewegung. SomatoEmotional Release® und die Werkzeuge von CST kombinieren alle – in einem Ansatz, der enorme Veränderungen und Wachstum im Leben einer Person ermöglichen kann.

    Ergänzende Techniken

    Zur Schmerzlinderung setzte ich häufig die Tiggerpunktbehandlung ein. Zum Energieausgleich nutze ich die Akupressur (Punkte aus der traditionellen chinesischen Medizin).

    Durch meine langjährigen Erfahrung nutze ich auch alle Formen der Bewegung für Deinen Heilungsprozess. Hier suchen wir nach einer für Dich geeigneten Form. Häufig setzte ich dabei Yoga oder Tai Chi/Qi Gong Übungen ein. Es gibt aber aus der klassischen Übungstherapie und Trainingstherapie viele nutzvolle Unterstützungen. die den Heilungsprozess deutlich beschleunigen können.

    Je nach Notwendigkeit unterrichte ich Entspannungsverfahren (Autogenes Training, progressive Muskelentspannung,…) oder Tiefenentspannungsverfahren(Tra Tak), Atemübungen, Meditation und Achtsamkeitsübungen.

    Manchmal nutze ich auch Elemente aus der Theatertherapie oder Musiktherapie.

    Psychoeducation

    Psychoedukation (PE) ist die Intervention mit systematischer, strukturierter und didaktischer Wissensvermittlung für eine Krankheit und ihre Behandlung. Es werden die emotionale und motivationale Aspekte integriert, um Patienten zu befähigen, mit der Krankheit umzugehen und ihre Therapieadhärenz und -wirksamkeit zu verbessern.

    Narrative Expositionstherapie (NET)

    Durch intensives Wiedererfahren wird die Erfahrung aktualisiert. Gedanken, Gefühle, Bedeutungen, Empfindungen, Körperhaltung werden verbunden. Es werden alle Elemente der negativen Erlebnisse in der Distanz aktiviert, bis das Erlebte sich einordnen, begreifen und benennen läßt.

    Die schematische Anwendung einer oder mehrerer Elemente ist nicht geeignet, da sie nicht auf das Individuum angepasst ist.

    References

    References
    1 „Introduction to the Special Issue: Complementary Medicine and Integrative Health Approaches to Trauma Therapy and Recovery“(Sandra Mattar, Paul A. Frewen)Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy, 12(8), 821-824
    2 „Trends in the Use of Complementary Health Approaches Among Adults: United States, 2002–2012″(Tainya C. Clarke, Ph.D., M.P.H., Lindsey I. Black, M.P.H., Barbara J. Stussman, B.A., Patricia M. Barnes, M.A., Richard L. Nahin, Ph.D., M.P.H.)Natl Health Stat Report USA. 2015 February 10; (79): 1–16.
    3 „Complementary and alternative medicine contacts by persons with mental disorders in 25 countries: Results from the World Mental Health Surveys(de Jonge, P., Wardenaar, K. J., Hoenders, H. R., Evans-Lacko, S., Kovess-Masfety, V., Aguilar-Gaxiola, S., Al-Hamzawi, A., Alonso, J., Andrade, L. H., Benjet, C., Bromet, E. J., Bruffaerts, R., Bunting, B., Caldas-de-Almeida, J. M., Dinolova, R. V., Florescu, S., de Girolamo, G., Gureje, O., Haro, J. M.,…)WHO World Mental Health Survey Collaborators. (2018). Complementary and alternative medicine contacts by persons with mental disorders in 25 countries: Results from the World Mental Health Surveys. Epidemiology and Psychiatric Sciences, 27(6), 552–567
    4 „Disease prevention and health promotion: How integrative medicine fits“(Ali, A., & Katz, D. L.)American Journal of Preventive Medicine 2015, 49(5, Suppl 3), S230–S240
    5 „Perceptions about Complementary Therapies Relative to Conventional Therapies among Adults Who Use Both: Results from a National Survey“(David M. Eisenberg, MD, Ronald C. Kessler, PhD, Maria I. Van Rompay, BA, Ted J. Kaptchuk, OMD, Sonja A. Wilkey, MD, Scott Appel, MS, Roger B. Davis, ScD)Annals of internal medicine 2001
    6 „Actors influencing the use of complementary and alternative medicine and whether patients inform their primary care physician(Patricia Thomson, Jenny Jones, Josie M. Evansa Stephen, L.Leslie) Complementary Therapies in Medicine Volume 20, Issues 1–2, February–April 2012, Pages 45-53
    7 „Nondisclosure of complementary and alternative medicine use to primary care physicians: Findings from the 2012 National Health Interview Survey.“(Jou, J., & Johnson, P. J.)Journal of the American Medical Association Internal Medicine 2016, 176(4), 545–546
    8 „Factors influencing the use of complementary and alternative medicine and whether patients inform their primary care physician.“(Thomson, P., Jones, J., Evans, J. M., & Leslie, S. L.)Complementary Therapies in Medicine 2012, 20, 45–53.
    9 „Concepts and a model for the comparison of medical systems as cultural systems“(Arthur Kleinman)Social Science & Medicine. Part B: Medical Anthropology Volume 12, 1978, Pages 85-93
    10 „Opening Statement by Stuart Bondurant for the Complementary and Alternative Medicine in the United States Report“(Stuart Bondurant, M.D.) Complementary and Alternative Medicine in the United States Institute of Medicine 12.01.2005
    11 „Yoga in the Treatment of Trauma-Related Disorders“ Research-Based Perspectives on the Psychophysiology of Yoga Advances in Medical Diagnosis, Treatment, and Care, 2018, p. 218-240
    12 „The integration of Complementary and Alternative Medicine (CAM) into the practice of psychology: A vision for the future.“(Barnett, J. E., & Shale, A. J.) Professional Psychology2012: Research and Practice, 43(6), 576–585
    13 Use of complementary therapies by registered psychologists: An international study.“(Stapleton, P., Chatwin, H., Boucher, E., Crebbin, S., Scott, S., Smith, D., & Purkis, G.). Professional Psychology: Research and Practice 2015, 46(3), 190–196.
    14 „Cognitive behavioral therapy for the treatment of post-traumatic stress disorder: a review“(Nilamadhab Kar)Neuropsychiatr Dis Treat. 2011; 7: 167–181
    15 „Complementary and Alternative Medicine for Posttraumatic Stress Disorder Symptoms: A Systematic Review“(Helané Wahbeh, N.D., MCR., Angela Senders, N.D., Rachel Neuendorf, M.S., Julien Cayton, B.A.)FOCUS Volume 16, Issue 1 Complementary and Integrative Medicine 24 Jan 2018
    16 „Efficacy of complementary and alternative medicine therapies for posttraumatic stress disorder.“(Strauss, J. L., Coeytaux, R., McDuffie, J., Nagi, A., & Williams, J.)Evidence-based Synthesis Program (ESP) Center Durham Veterans Affairs Healthcare System, Department of Veterans Affairs 2011
    17 „Meditation and yoga for posttraumatic stress disorder: A meta-analytic review of randomized controlled trials.“(Gallegos, A. M., Crean, H. F., Pigeon, W. R., & Heffner, K. L.)A meta-analytic review of randomized controlled trials. Clinical Psychology Review 2017, 58, 115–124.
    18 „Yoga as a potential psychosocial tool: Results from a quasi experimental study on victims of flood affected state of Kerala“(Mathew)Advances in Integrative Medicine 21 January 2021
    19 „Yoga Therapy as an Innovative Treatment for Complex Trauma“(Randall Emmons, Ashley E., Chan, Dara V., Burker, Eileen J.)Journal of Applied Rehabilitation Counseling Vol 52 Issue 4 2022
    20 „A Yoga Intervention for Posttraumatic Stress: A Preliminary Randomized Control Trial“(Farah Jindani, Nigel Turner, Sat Bir S. Khalsa)Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine
    Volume 2015, Article ID 351746
    21 „LIGHTNESS AND LIBERATION: HOW SURVIVORS OF INTERPERSONAL TRAUMA EXPERIENCE THE SELF FOLLOWING REGULAR YOGA PRACTICE“(Tessa L. Winslow)In School and Counselling Psychology University of Saskatchewan Saskatoon December 2020
    22 „A Pilot Study of a Randomized Controlled Trial of Yoga as an Intervention for PTSD Symptoms in Women“(Karen S. Mitchell Alexandra M. Dick Dawn M. DiMartino Brian N. Smith,…) Journal of traumatic stress 25 March 2014
    23 „Moderators of treatment efficacy in a randomized controlled trial of trauma-sensitive yoga as an adjunctive treatment for posttraumatic stress disorder.“(Nguyen-Feng, V. N., Hodgdon, H., Emerson, D., Silverberg, R., & Clark, C. J.). Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy 2020, 12(8), 836–846.
    24 „The Theoretical and Empirical Basis for Meditation as an Intervention for PTSD“(Ariel J. Lang, Jennifer L. Strauss, Jessica Bomyea, …)Behavior Modification June 5, 2012 Volume: 36 issue: 6, page(s): 759-786
    25 „Reexamining the effect of emotional freedom techniques on stress biochemistry: A randomized controlled trial.“(Stapleton, P., Crighton, G., Sabot, D., & O’Neill, H. M.). Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy 2020, 12(8), 869–877.
    26 „Trauma-Informed Care in Music Therapy: Principles, Guidelines, and a Clinical Case Illustration“( Annie Heiderscheit, Kathleen M Murphy)Music Therapy Perspectives 21 July 2021
    27 „Investigating the Efficacy and Experiences With Narrative Exposure Therapy in Severe Mentally Ill Patients With Comorbid Post-traumatic Stress Disorder“(Maria Mauritz, Peter Goossens, Ruud Jongedijk, Hester Vermeulen and Betsie van Gaal)Psychological Therapies, a section of the journal Frontiers in Psychiatry 28 April 2022
    28 „Conceptual and methodological issues in research on mindfulness and meditation“(Davidson, R. J., & Kaszniak, A. W.)American Psychologist 2015, 70(7), 581–592