Typische Reaktionen nach einer Therapie (SER)
Therapie: Reaktionen auf eine Behandlung

Typische Reaktionen nach einer Therapie (SER)

Mögliche Reaktionen nach einer SER-Therapie

Jeder #somatoemotionale #Release (#Therapie) wirkt auf den #Körper ein. Klick um zu Tweeten

Du kannst mit drei Techniken aktiv somatoemotionele Felder beeinflussen. Zu einem kannst Du mit Tiefenentspannung arbeiten. Hier bietet sich die Kombination mit Atemtechniken an. Im weiteren bieten sich alle Bewegungstechniken an, die Gewebe lösen und entspannen, wie zum Beispiel Yoga-Körperstellungen. Und dann gibt es noch den Weg eine Therapeutin oder einen Therapeuten aufzusuchen, der Dir diese Therapie anbietet. Doch es gibt nicht nur die aktive Technik. Auch passiv, also ohne unser bewusstes Zutun, kann es durch verschiedene Ereignisse dazu kommen, dass somatoemotionale Felder beeinflusst werden. Ein typisches Beispiel ist ein Unfall.

Was ist ein somatoemotionales Feld?

Soma ist die Bezeichnung des Körpers aus dem altgriechischen σῶμα. Doch der Körper ist nicht getrennt von unseren Empfinden, unseren Gefühlen. Unsere Emotionen sind, auf eine fasst wundersame Weise, in unserem Körper gespeichert. Der Begriff „Gemütsbewegung“ lässt uns dies erahnen. Doch wir stoßen schnell an die Grenzen. Wie soll man Gefühle messen. Oder noch klarer wissenschaftlich erfassen. Aus diesem Grund fand die sogenannte „Schulmedizin“ auch lange kein Zugang zu diesem Thema. Was nicht exakt reproduzierbar und messbar ist, hat wissenschaftlich keinen Bestand. Erst langsam bekommen wir auch mit wissenschaftlichen Methoden einen Zugang (Beispiel einer Untersuchung https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3091471/). Doch es gibt ein noch existierendes Hauptproblem: Die Veränderung in einer körperlichen Struktur wird singulär angelegt. Das heißt:

Eine #Verspannung in einem #somatoemotionelen #Feld wird durch ein spezifisches #Ereignis hervorgerufen. Klick um zu Tweeten

Alle weiteren Ereignisse ergänzen quasi die Grunderfahrung. Doch dies führt sehr weit in den eigentlichen therapeutischen Prozess. Und damit in die spezifischen Reaktionen. Beispiele dafür möchte ich an anderer Stelle näher ausführen.

Typische Reaktion bei einer SER-Therapie.

Dein Körper reagiert auf Therapie. Das ist wie in der Kommunikation: Es gibt keine NICHT-Kommunikation. Auch wenn man nicht miteinander spricht, so ist dies doch eine Art sich mitzuteilen. So auch, wenn eine Therapeutin oder ein Therapeut seine Hand auf Deinen Körper legt. Idealerweise sollte die therapeutische Person sich ganz auf Deinen Körper, Dein Empfinden und Deine Gedanken einlassen. Die erste mögliche Reaktion ist: Du nimmst nichts wahr. Du spürst keine Veränderung. Dies ist nicht ungewöhnlich. Und hat auch keine Bedeutung für den Erfolg oder Misserfolg der Therapie. Ich nutze dann eine Technik, die den meisten meiner Klienten hilft: Ich nehme mir Zeit. So möchte ich meinen Klienten einladen mit mir langsam und in Ruhe auf eine Entdeckungsreise in seinen eigenen Körper zu gehen. Doch bevor es in diese Reise geht, sind mir Sicherheit, Aufgehobenheit und Klarheit wichtig.

Verschiedene Reaktionen und zeitliche Abläufe

Ich beginne erst mal mit dem zeitlichen Aspekt. Manche Reaktionen setzten sofort ein. Sie sind ein wichtiger Hinweisgeber für den therapeutischen Prozess. Im Zusammenspiel mit der Wahrnehmung des Therapeuten können so sehr tiefe Erfahrungs-und Erlebnistiefen erreicht werden. Wichtig für den Therapeuten ist es bei einem solchen Prozess den Patienten sicher zu führen. Die Reise in die Erfahrungs- und Erlebniswelten kann zu sehr unterschiedlichen spezifischen Reaktionen führen. Typische allgemeine Reaktion sind vegetative Veränderungen: Ein Beispiel ist das Bedürfnis nach Wärme. Sehr typisch ist auch das Empfinden „weit weg zu sein“. Nicht umsonst nutze ich auch den Begriff „Tiefenentspannung“. Selbstverständlich ist es wichtig, dass es während der Therapie kein Störung für den Klienten gibt.

Spätere Reaktionen und ihre Bedeutungen

In der Regel kommt es nach 24 bis 48 Stunden zu einer Spätreaktion. Gelegentlich keine es zu einer ersten Verschlimmerung kommen. Oder einen Schmerz wandert. Auch ein typisches Zeichen ist, wenn der Schmerz die Seite wechseln. Aber bekannt sind auch vegetative Symptome. Manche Klienten reagieren mit starker Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Hier ist es wichtig, dass sich der Klient Zeit und Raum nimmt. Und die Dinge für sich tut, die ihn unterstützen im Prozess des Körpers. Treten ungewöhnliche Reaktionen auf, so ist es ratsam diese mit dem Therapeuten zu besprechen.

Die Chronologie der späten Reaktionen

Je tiefer einen Prozess in liegt, so könnte man eine Regel aufstellen, desto später sind die Reaktionen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Meistens wird schon im Prozess deutlich, in welcher zeitlichen Folge die weiteren Sessions günstig sind. Tiefere Prozesse dürfen mehr Zeit und Pausen beinhalten. Oder es wird nach einem tieferen Prozess eine „Wohlfühlbehandlung“ durchgeführt. Ergänzend empfehle ich meinen Klienten auch gern Gymnastik, Yoga und/oder Entspannungsverfahren. Sich einfach etwas Gutes gönnen. Das kann auch ein Besuch in einem Thermalbad sein oder ein langer Spaziergang.

Was sollte der Therapeut beachten

Der Client steht bei der Therapie im Zentrum. Alles Tun und Handeln sollte die Prozessarbeit im Fokus haben. Es ist wichtig den Reiz so zu setzen, dass er gezielt wirkt. Auf jeden Fall ist davon abzuraten, wie ihn der klassischen Physiotherapie häufig angewendet, zu viele Reize in zu kurzer Zeit zu applizieren. Der Schutz der Integrität hat absolute Priorität. Es kann im Prozess passieren, dass der Wunsch nach Weiterentwicklung und Fortschritt sich nach vorne drängt. Das ist völlig in Ordnung. Ich versuche dabei immer auf eine Balance zu achten. Eine Balance, die meinem Klienten das Gefühl gibt sicher und aufgehoben zu sein.

Was darf der Client für sich tun?

Prozessarbeit dem somatoemotionale Feld ist eine sehr tiefe Behandlungstechnik. Darauf darf sich der Klient einstellen. Dazu ist es günstig, in Ruhe in die Therapie zu gehen. Und sich auch nach der Therapie Zeit zu nehmen, seinen inneren Bedürfnissen nachzugeben. Dies ist für die Therapie förderlich. Zudem rate ich immer dazu, sich viel Zeit und Raum für sich zu nehmen. Dazu passen individuelle Strategien für das eigene Wohlbefinden. Einfach mal eine Auszeit nehmen und etwas Gutes für sich tun.

 

Reiner Schwope

Für mich ist es ein besonderes Geschenk: Eine wirklich gute medizinische Ausbildung zu haben und Fähigkeiten zu besitzen, die den medizinischen Rahmen weit übersteigen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Und ich würde mich freuen, dies mit Dir zu teilen. In Einzelsitzungen, im gemeinsamen Üben und in Workshops biete ich Dir mein Kenntnisse an.

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