Therapie: Wenn sich der Knoten löst und wie es sich danach anfühlt
#Therapie #Knoten #Gefühl danach

Therapie: Wenn sich der Knoten löst und wie es sich danach anfühlt

Spezifische und spezielle Reaktionen in einer Therapie: Der berühmte Knoten löst sich

Es gibt typische und spezifische Reaktionen in einer Therapie. Typische Reaktionen habe ich in meinem Artikel darüber beschrieben. Den Artikel findest Du hier. Spezifische Reaktionen unterscheiden sich in reguläre und spezielle. Reguläre Reaktionen sind die zu erwartenden Fortschritte in einer Therapie. Es ist unterschiedlich, wie ein Klient selber diesen erfährt. Es hängt sicher auch davon ab, wie die Therapeutin oder der Therapeut diesen Kontext sichtbar macht. Meinen Artikel über reguläre Reaktion in der Therapie findest Du hier. Doch es gibt eine besondere und einzigartige Reaktion: Wenn sich der berühmte Knoten löst.

Das Wunder der Therapie

Ein solcher Moment ist einzigartig. Wahrscheinlich so selten, dass er nur einmal im Leben vorkommt. Und es gibt wenig Verfahren, die Menschen an diesen Punkt bringen:

  • Yoga*
  • Meditation/Kontemplation
  • Pilgern
  • Therapie

In den klassischen Texten sind drei Varianten aufgeführt, wie es zu einer tiefen und nachhaltigen Strukturlösung kommen kann: Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder aus unerklärlichen Gründen! Doch was ist es, was sich da löst? Und was passiert danach? Das ist nur sehr schwer in Worte zu fassen. Denn der Prozess der Lösung von einem tiefen, fast unergründlichen Muster umfasst uns als ganze Person. Am besten, so beschreiben es viele, ist es, wie neu geboren zu werden. Nun, nicht jede Geburt aus uns selber heraus muss gleich die ganz große sein. Der Punkt, wo wir auf der Arbeit einfach aufstehen um dann durch Südamerika zu wandern. Wie und wo wir es empfinden, ist auch hier individuell. Aber es bricht etwas auf, was vorher für Dich verschlossen war. Und das ist ein wunderbares Gefühl.

Der Zugang über die somatoemotionalen Felder

In unserem Körper ist alles gespeichert. In den Organverbänden, den einzelnen Organen, den Zellverbänden, den Geweben bis hin zu den einzelnen Zellen und dort wiederum in den Organellen der Zelle. Wie auf wundersame Weise ist dort alles gespeichert. In dem wir Kontakt aufnehmen besteht die Möglichkeit der Kommunikation. Und in einer solchen Kommunikation kann es dann zu einem Prozess kommen. Mittlerweile wissen wir aus der wissenschaftlichen Forschung, was die alten Weisen von je her wussten: Auch die Erfahrungen unserer Vorfahren finden wir dort. Und das Schöne und Wunderbare:

Wir haben #Einfluss auf die gespeicherten #Erfahrungen in unserem #Körper. Klick um zu Tweeten

Wir können bis auf die Ebene der Gene einwirken. Je weiter die Forschung geht, desto mehr kommt man zu dem Schluss, alles ist möglich. Die Grenzen scheinen nur in unserer eigenen Vorstellung zu liegen.

Muss ich bereit sein für das Lösen des Knotens?

Dies ist eine schwierige Frage. Ich denke nein. Wenn wir an einem bestimmten Punkt sind, dann geschieht es einfach. Wir sind dann bei einer Therapeutin oder einem Therapeuten, machen eine Übung oder es passiert von innen heraus: Wenn die Zeit gekommen ist, dann löst sich der Knoten. Für uns eine sehr beruhigende Tatsache, denn wir müssen letztendlich nichts erzwingen. Vielleicht lässt sich auch gar nichts erzwingen. Ich glaube, eine gute Voraussetzung ist es, im Fluss des Lebens zu sein. Wenn wir uns in einer inneren Routine vergraben und an allem festhalten, so wartet die Entwicklung geduldig auf uns. Aber wir tun keinen einzigen Schritt. Du kennst bestimmt Menschen, die in einem solchen Rad festhängen. Wenn Du aber frei bist Dich zu entwickeln, zu entfalten und immer freier zu werden, dann kommt das Lösen unweigerlich zu Dir. ES kommt zu allen Menschen.

Ein Knoten steht für ein Thema

Mehr oder weniger haben wir alle ein unerlöstes Thema. Ein solches Thema kann zum Beispiel eine immer wieder kehrende Traurigkeit sein. Oder es ist ein Beziehungsmuster, dem wir in mehreren Beziehungen folgen. Vielleicht stellt sich aber auch kein Erfolg ein, wo eigentlich alles dafür sprechen würde. Themen sind sehr vielfältig, so mannigfaltig das selbst ein Überblick nicht gelingen mag. Häufig kommen wir mit den uns gegebenen Mitteln nicht von allein an das Thema. Würden wir das Mittel haben, dann wäre es ja auch gar nicht unser Thema. Wir brauchen also Mittel, die außerhalb von uns liegen. Hier kann eine geeignete Therapeutin oder ein Therapeut ein Weg sein. Genauso wie wir ein geeignetes Gegenüber benötigen, so ist auch der für uns richtige Weg entscheidend. Sie müssen zu uns passen.

Der Klient steht im Mittelpunkt

Die therapeutische Begleitung als auch der Weg sollen den Klienten in den Mittelpunkt stellen. Es geht um seine Entwicklung, seine Entfaltung. In der Arbeit mit somatoemotionalen Feldern lasse ich mich ganz auf den Weg des Körpers ein. Wie auch im TAIDO-Yoga. TAIDO steht für den Weg des Körpers. Der Körper ist sehr weise und ich vertraue in dem Prozess ganz auf ihn. Im Gegensatz zu unserem gewohntem Denken und Handeln unterliegt ist er allerdings anderen Gesetzmäßigkeiten. Das Tempo einer Zelle oder eines Gewebes ist ein ganz eigenes. Es ist sehr wichtig Raum und Zeit zu haben in der Kommunikation mit dem Körper. Durch das sanfte und ruhige „ERTASTEN“ zeigen sich die seelischen Erfahrungen. Dabei begleite ich sprachlich und mit meinem Empfinden den Prozess. Mir sind Vorsicht und Umsicht sehr wichtig, damit die Integrität zu jeder Zeit erhalten bleibt. Dabei kann es auch sein, dass ich den Prozess verlangsame. Es ist nicht wichtig sensationelle Dinge zu forcieren.

Das Gefühl nach der Lösung eines Themas

Wenn wir uns verändern, dann bleibt die Welt um uns herum. Wir fühlen uns erstmal anders. Und dieses neue Fühlen kann zu anderen Reaktionen in der Welt um Dich herum führen. Das ist ein neuer Erfahrungsprozess. Diesen Prozess darfst Du erforschen. Du kannst die Welt nun mit neuen Augen entdecken. Bevor Erwartungen an die Welt gerichtet werden, ist es vorteilhaft, den inneren Prozess zu festigen. Durch neue zu Dir passende Erweiterungen. Oder durch das Ablegen alter nicht mehr notwendiger Angewohnheiten. Welche Erweiterungen für Dich gut sind, kann ich nicht allgemein sagen. Aber Bewegung in der Natur, Yoga und Gymnastik und Meditation sind immer ein guter Weg. Stärke also das Gute in Dir und habe Verständnis für Deine Defizite.

Hinweis:

Bei Vorliegen einer medizinischen und/oder psychischen Erkrankung ist die fachmedizinische Begleitung und eine entsprechende Verordnung (Rezept) Voraussetzung.

*Hier ist das ursprüngliche Yoga gemeint, wie es in Indien Tradition ist

Reiner Schwope

Für mich ist es ein besonderes Geschenk: Eine wirklich gute medizinische Ausbildung zu haben und Fähigkeiten zu besitzen, die den medizinischen Rahmen weit übersteigen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Und ich würde mich freuen, dies mit Dir zu teilen. In Einzelsitzungen, im gemeinsamen Üben und in Workshops biete ich Dir mein Kenntnisse an.
Menü schließen
%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen