Gute Vorsätze Teil 1: Über die Krux sich selber zu ändern
Gute Vorsätze richtig umsetzen

Gute Vorsätze Teil 1: Über die Krux sich selber zu ändern

Kennst Du das? Du denkst über Dein Leben nach. Das eine oder andere gefällt Dir nicht. In Dir entsteht die Entscheidung: “Das ändere ich!!!” Und schon hast Du einen guten Vorsatz. Besonders zum Geburtstag oder zum Jahreswechsel passiert einem das.

Ist Dein Vorsatz hier dabei?

  • Weniger Stress
  • Mehr Sport
  • Gesündere Ernährung
  • Mehr Zeit für sich
  • Weniger Alkohol
  • Weniger Rauchen
  • Mehr Schlaf
  • Mehr Zeit für sich
  • Zur Vorsorge gehen
  • Weniger Fernsehen

Wenn er nicht dabei ist, dann schreibe Deinen Wunsch gern in einem Kommentar.

Probleme mit der Umsetzung?

Und es gibt dann auch immer Tipps für die Umsetzung. Wie einfach das wäre. Einfach Methode x, y oder z. Doch es will Dir nicht so einfach gelingen. Du möchtest es so gern ändern. Aber Du fällst einfach immer zurück in die alte Marotte? Der Alltag lullt Dich ein und schon bist Du wieder im alten Muster. Ich lade Dich ein, mit mir ein wenig zu ergründen, warum das so ist. Also begeben wir uns mal auf die Suche nach dem “Stein des Weisen”.

Der Stein der Weisen

Ich nutze gern dieses Bild. Das Bild über den “Stein der Weisen” (Lapis philosophorum) entstand wahrscheinlich zwischen dem ersten und dritten Jahrhundert. Es geht in dieser Idee um eine Substanz, die unedle Materialien in edle Materialien umwandeln kann. Vor allem Gold und Silber sollten damit entstehen.

Die magische Umwandlung eines chemischen Element

Der Stein der Weisen stellt so das Prinzip der Transmutation dar. Transmutation bezeichnet eigentliche nichts mehr als Umwandlung eines chemischen Elements in ein anderes. Doch können wir das wirklich tun? Können wir ein Sauerstoffatom in ein Kohlenstoffatom umwandeln?

Mangelzustände und Disharmonie einfach wandeln

Mangelzustände und Disharmonien sollten genauso leicht überwunden werden. Also natürlich durch den Stein des Weisen. Ohne weiteres Zutun sollte Heilung und Läuterung erreicht werden. Optimalerweise sollte er sogar eine verjüngende Wirkung haben. Er stellte die höchste Reinheitsstufe dar. Er steht als Symbol für die Umwandlung des niederen in das höhere Selbst.

Wie stellt man nun den Stein des Weisen her?

Wir brauchen die vier Grundelementen. Das sind Feuer, Wasser, Erde und Luft. Dazu brauchen der Alchimist noch Quecksilber, Schwefel und Salz. All die Zutaten ergeben den Stein der Weisen. Klar, heute wissen wir, das geht gar nicht. Aber so war das halt im Altertum bis in das hohe Mittelalter.

Die Befreiung vom Aberglaube

Erst Wissenschaft und Forschung haben uns von diesem Irrtum befreit. Nun gut, noch nicht alle. Es gibt immer noch Menschen, die glauben an solche Dinge. Eine flache Erde oder das die Erde der Mittelpunkt des Universums ist. Aber ich gehe mal davon aus, Du interessierst Dich für einen wirklichen Ausweg aus diesem Dilemma.

Die Lücke zwischen Verhaltensabsichten und Gesundheitsverhalten

Wir müssen uns erst mal eine Lücke anschauen. Die Lücke zwischen der Absicht und dem Verhalten. Auf der jetzt und hier Ebene ist das reale Verhalten. Das was Du an Dir beobachten kannst. Auf der anderen Seite Dein Wunsch, Deine Absicht. Wie kommt man nun von a nach b? In dem man sich beides anschaut.

Reales Verhalten ist ein Muster

Dein reales Verhalten ist ein Muster. Irgendwo in Deinen Gehirnwindungen ist es so fest geschrieben. Es wäre einfach viel zu viel Aufwand, wenn Du über jede Alltagsentscheidung nachdenken müsstest. Bestes Beispiel sind unsere Alltagsbewegungen. Wer möchte sich wirklich bei jedem Schritt die genaue Folge der Muskelaktivierung in das Gedächtnis rufen. So was muss einfach von alleine passieren.

Der freie Wille und die Wissenschaft

Es ist immer noch nicht ganz klar, wie frei wir eigentlich in unseren Entscheidungen sind1. Doch gehen wir erst einmal davon aus, wir besitzen einen freien Willen 🙂 Ansonsten kommen wir in Bereiche, wo es auch wissenschaftlich ganz schwierig wird. Und es gibt ja unendlich viele Beispiele für Menschen, die ihr Leben verändert haben.

Die erste Erkenntnis: Es ist ein Weg

Um eine Gehirnprogrammierung zu ändern, brauchen wir drei Stufen:

  • Entscheidungsstufe
  • Elektronisches Schleifentraining
  • Neuronale Anpassung
    • Synaptische Aktivität
    • Neuronenplastizität

Die Entscheidungsstufe

Je länger ich über eine Veränderung nachdenke, desto unwahrscheinlicher wird ebendiese. Das hat einen einfachen Grund. Das gewohnte Verhalten setzt sich im Gehirnblablabla einfach durch. So nach dem Motto: Das haben wir immer schon so gemacht. Und es zählt dann einen Grund nach dem anderen auf, warum es besser ist, das Alte beizubehalten.

Unser Schutzsystem verteidigt auch die letzte Sch…

Es gibt meistens einen Grund etwas zu ändern. Und zwar einen sehr, sehr guten Grund. Doch der steht so ziemlich alleine auf weiter Flur und ist ziemlich einsam dort. Und damit nicht jede Idee sich so einfach in unser System eintrichtert, haben wir gute Abwehrmechanismen. Sie schützen uns vor externen Einflüssen auf uns. Aber ebenda auch vor eigenen Strukturveränderungen.

Phase eins des inneren Schweinehundes

Jeder kennt ihn. Keiner liebt ihn. Es ist der innere Schweinehund. Er liegt ständig auf der Lauer. Und jedem ist bekannt, wer ihn überwindet, bekommt eine Belohnung. Belohnung wollen wir alle haben, aber wir wollen uns nicht gern überwinden.

  • Was Du heute kannst besorgen, verschiebe lieber auf Morgen
  • Bevor ich das machen, muss ich noch …
  • Damit ich das machen kann, benötige ich …

Das elektronische Schleifentraining kostet Aufmerksamkeit und Energie

Wenn wir etwas Neues anfangen, dann müssen wir unsere Aufmerksamkeit deutlich erhöhen. Das ist für viele Menschen erstmal super anstrengend. Und den meisten Menschen ist gar nicht klar, wie viel Anstrengung so eine Aufmerksamkeitserhöhung mit sich bringt. Insbesondere bei der Bewegungsaktivierung kommt der Aspekt der unbewussten Aufmerksamkeitserhöhung dazu: Ein echter Energiefresser. Was da im Gehirn los ist, könnte Bände von Büchern füllen.

Der lange Weg der körperlichen Anpassung

Jeder Sportler weiß es. Jeder Fachmann ist sich klar darüber. Alle Experten habe diese Expertise. Wenn Du in etwas gut sein willst, dann braucht ebendies Zeit. Es geht nicht von jetzt auf gleich. Einen Marathon läuft niemand aus dem Stand. Und ich würde es ihm auch gar nicht anraten. Also gehe mit viel “Geduld und Spucke” an Dein Werk. Ruhe und Beharrlichkeit sind die besten Begleiter, wenn Du etwas in Deinem Leben ändern willst.

Gute Vorsätze Teil 2: Ändern mit klarem Kopf und Plan

Im Teil 2 kannst Du meine besten Tipps erfahren. Was kann Dir helfen, Dein Ziel zu erreichen? Welche Tricks können Dir helfen.

Den Teil 2 habe ich frei gestellt für alle Newsletter – Abonnenten. Möchtest Du ihn gern auch lesen, dann melde Dich noch schnell an und ich schicke Dir umgehend den Link zum Freischalten.

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Fußnoten

  1. Zeit Artikel über den freien Willen

Reiner Schwope

Ich biete Dir Physiotherapie und Yoga an.

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