Wu Wei: Eine kleine Daoübung für Dich!

Einleitung zur Daoübung für Dich

Dieser Text, diese Daoübung, ist eine Impression für Dich. Er ist vielleicht vage und schwer fassbar. Mag sein, dass er für Dich so nicht zu fassen ist. Das hängt davon ab, wie wir gewöhnt sind Wörter und Handlungen zu verstehen. Ich habe ihn für Dich nach meiner besten Auffassung geschrieben, doch weiß ich auch, dass er nicht perfekt ist. Er ist wie eine Impression, wie ein Bild.

Einheit und Dualität entstehen

Die Welt, die „zehntausend Dinge“, entstehen aus dem Nichts. Dieses Nichts ist Dao. Wache auf und betrachte die Welt, wie sie ist. Sei nicht  Bestandteil dieser. Sitze da und ruhe. Betrachte die Dualitäten. Das Hell und das Dunkel, die Nacht und den Tag, das Kommen und Gehen, …

Das Hier und das Dort

Und gleichfalls gibt es eine Welt, in der wir leben und ein dahinter. Hinter der Schranke liegt Dein Land Deiner Begierde. Es ist unerreichbar und doch bist Du immer dort. Wenn Du es nicht Deine Heimat nennst, bist Du verloren in der Welt.

Deinen Anker setzen

Gehe zu Deinem Kern. Nutze die Gunst der Stunde. Sei Dir bewusst. Denke nicht! Spüre in Deinen Tiefen nach dem Kern Deines Seins. Erlaube Dir Deine Unvollkommenheit in dieser Welt. Werde Kind und Kaiser zugleich.  Trete einen Schritt zurück und spüre Dich im Wandel der Zeit. Setze Deinen Anker in der Unermesslichkeit des Seins.

Deine Seele ist unermesslich

Es gibt etwas, was Du nicht beschreiben kannst. Du kannst es nur, meist vage, spüren. Deine Seele. Die Idee Deiner selbst. Die Idee Deiner selbst ist nicht den weltlichen Dingen untergeordnet. Sie ist. Sie ist jetzt und immerdar. Nutze den Hauch des Wissens und sei Dir bewusst. Sei Dir Deiner Seele bewusst.

Wechsel die Seiten

Wenn Du Dir Deiner bewusst bist, dann brauchst Du nicht mehr in der Welt agieren. Sei in ihr aktiv, doch nur noch wie in einem Spiel. Dein wahres Leben ist Dein Wesenskern. Einer Seele, die durch die Welten reist. Nichts, was Dich aufhalten könnte auf der Reise durch Raum und Zeit.

Die Idee Deiner Selbst

Eine Idee kannst Du nicht fassen. Du kannst sie nicht materialisieren. Sie ist einfach da. So wie Du. Du bist. Doch Du bist eingetreten in diese Welt. Das bedeutet aber nicht, dass Deine Idee verloren gegangen ist. Diese wunderbare Idee Deiner Selbst. Genieße einfach Deine Reise.

Leere und Fülle

Es kann sich so und so anfühlen. Doch auch das ist noch Anzeichen Deines weltlichen Empfindens. Bist Du ein Sandkorn im unendlichen Weltall oder der Kern, um den sich die Welt dreht? All das ist noch Welt. Trete einen Moment zurück. Schaue hinter die Fassade Deines jetzigen Seins.

Der leere Moment

Bist Du angekommen hinter der Fassade Deiner jetzigen Realität, dann mag es ich erstmal eigentümlich anfühlen. Sei darüber nicht verwundert. Lasse dann einfach los und werde wie ein Kind. Erlebe und bestaune Dein Sein im Hier und Jetzt. Spiele, probiere, teste und löse Dich von allem, was nicht mehr zu Dir gehören will.

Unterscheide

Zwischen Dir und Deinem Seelenkern und dem weltlichen Dingen lerne zu unterscheiden. Welche Muster und Strukturen sind nur erworben, um Dich auf die Reise in dieser Welt auszurichten? Lasse sie los. Lasse Dich fallen. Sei einfach nur noch Du. Lasse die Welt Welt sein. Erlaube Dir Dich zu spüren und einfach nur zu sein.

Schlußkommentar

Ich sagte Dir bereits, es ist eine Impression. Wörter sind Hülsen, die etwas transportieren können. Aber Wörter können auch different interpretiert werden. Mag sein, Du hast andere Wörter. Das kann so sein. Aber die Nacht ist lang und die Welt ist groß, so das jeder das Seine findet.

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